Samstag, 17. Dezember 2016

Die schönste Blume über dem Nebelmeer

Sonntag, 4. Dezember 2016





















Die Reise
Bolligen - Bern - Thun - Sigriswil - Schwanden ob Sigriswil

Die Wanderung
Schwanden - Margelsattel - Tschingelallmi - Blueme - Schwändiblueme - Pt. 1280 - Schwändi Allmit Pt. 1245 - Berner REHA Zentrrum

7 km, 400 m Aufstieg, 300 m Abstieg, Schwierigkeit T1, 2 Std. reine Wanderzeit

Im Jahrbuch vom Thuner- und Brienzersee 2001 lese ich folgenden Text:
Der rund 4000 Meter mächtige Schuttfächer der Blueme wird von der spätchattischen Thuner Nagelfluh, bestehend aus der Hünibacher und Guntener Quarzit-Nagelfluh aufgebaut und dürfte rund 25 Millionen Jahre alt sein.

Natürlich ist mir klar, dass Mächtigkeit nicht mit Meereshöhe gleichzusetzen ist. Trotzdem bilde ich mir ein, in meinen alten Tagen nochmals einen Viertausender zu besteigen. Und wenn ich meine 75 Jährchen mit den 25 Millionen vergleiche, dann komme ich mir sehr, sehr jung vor. Ich bin nach Adam Riese 333'333 Mal jünger, ein Grünschnabel versucht sich an einer ururalten Blume.

Genug der Worte. Jetzt sollen nur noch die Bilder sprechen.

Hof Matte oberhalb Schwanden


Es günt so grün wenn Schwandens Blueme blüht ...

Nebelmeer über dem Thunersee


Aufstieg zum Margelsattel

Tschingelallmi



Blick über das Meer zum Stockhorn

Wanderparadies Blueme ...

Das Kandertal und seine Gipfel

Vogelbeeren an der Blueme-Sunnsite

Aufstieg auf den Bluemeturm


Vom Turm Blick zum Jura

Der Sigriswilergrat ist fast schneefrei

Nach Osten Blick zu meinen Hausbergen Hohgant und Schrattenflue

Nicht alle lieben solche Gittertreppen ...

Ohne Turm könnte man die Aussicht nicht geniessen

Auf dem Westgipfel, der Schwändiblueme, hat man freie Sicht zur Stockhornkette

Im Abstieg zu Pt. 1280 steht der Niesen im Mittelpunkt

Nochmals der Niesen - für meine Nichte Steffi ...

Unterwegs zur Schwändi-Allmit Nagelfluh und Eiszapfen

Schwändi-Allmit - am Strande des Thunermeeres
Mit so prächtigem Wanderwetter begann der Dezember 2016. Und es ging so weiter! Vor lauter wandern und fotografieren hatte ich gar keine Zeit für "wanderbare Geschichten". Sie folgen demnächst - Geschichten von einsamen Pfaden hoch an der Lötschberg-Südrampe.